Dax-Firmen: Weibliche Vorstände verdienen erstmals mehr als Männer

04.10.2017

Am Puls der digitalen Wirtschaft

News. Betrachtungen. Ideen.

Five people to watch in Videonetzwerk-Vermarkter

Am Anfang stand eine kühne Idee: Warum sollte es nicht gelingen, von den fast neun Milliarden Euro (2007), die die Werbungtreibenden in Fernsehwerbung stecken, nicht ein paar Millionen in Richtung Internet umzulenken? Schließlich kann doch ein TV-Spot, in einem hochwertigen Online Umfeld platziert, eine mindestens genauso gute Wirkung entfalten wie im Vorabendprogramm. Es war die Geburtsstunde von Smartclip. Das Unternehmen hat zugleich die Entstehung einer ganzen Online-Werbebranche in Deutschland eingeläutet, die derzeit wächst wie keine andere: die Videonetzwerk-Vermarktung. Mehr lesen

Five people to watch in Performance Marketing

Performance Marketers haben es gut. Sie haben die zurückliegende Krise im Gegensatz zu den Kollegen der TKP-Fraktion unbeschadet überstanden und können sich über zahlreiche Innovationen freuen, die ihre Branche auf Jahre befeuern werden. Soweit der erste Eindruck. Tatsächlich stellt die immer weiter gehende Pluralisierung unterschiedlichster Plattformen und Anwendungen wachsende Anforderungen an alle Beteiligten. Gute Chancen also für Anbieter, die sich aufs Integrieren und Aggregieren verstehen.

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Five people to watch in Technology

Würden Sie die Internet-Wirtschaft als Technologie-Branche bezeichnen? Die Meinungen gehen auseinander. Denn natürlich würde es digitale Geschäftsmodelle ohne Informationstechnologie und millionenfacher Programmierarbeit nicht geben. Andererseits haben sich Segmente in der Branche herausgebildet, in denen die Wachstumsimpulse weniger aus technischen Innovationen oder der Forschung hervorgehen als vielmehr aus einer permanenten Optimierung des Vertriebs. Wir picken uns daher heute stellvertretend drei Segmente heraus, in denen der wirtschaftliche Erfolg unmittelbar mit echter Pionierarbeit im Entwicklungsbereich verknüpft ist. Mehr lesen

Five people to watch in Internet Agencies

Seit wir uns vor zwei Jahren zum ersten Mal in dieser Kolumne mit der Agenturszene befasst haben, ist eine Menge passiert – allerdings ohne dass sich an der Situation allzu viel geändert hätte. Immerhin hat sich auf breiter Front die Einsicht durchgesetzt, dass eine Marke heute kanalübergreifend geführt werden muss. Aber eine Agentur, die in der Klassik genauso zuhause ist wie in der digitalen Welt und die technologisch genauso fit ist wie im Hinblick auf ihre Kreation? Das sucht man in Deutschland immer noch vergeblich. Mehr lesen

Five people to watch in Adserver-Solutions

Pest oder Cholera. Vor dieser Entscheidung standen Publisher bis vor nicht allzu langer Zeit, wenn es um den Zuschlag für einen Adserver-Anbieter ging. Der Markt hatte sich im Wesentlichen in zwei konzerngebundene Anbieter aufgespalten: Die Rede ist von Doubleclick, seit 2007 Teil des Google-Imperiums, sowie von Adtech, das im selben Jahr von AOL übernommen wurde. Ein solcher Background ist nicht unbedingt das, was sich Publisher und Vermarkter wünschen, denn sie geben den großen Einkäufern und Mitbewerbern damit mehr Macht und Transparenz als ihnen lieb ist. Mehr lesen

Five people to watch in CRM und E-Mail-Marketing

Heute stehen zwei Disziplinen im Mittelpunkt, denen auf den ersten Blick ein wenig die Sexyness fehlt: E-Mail-Marketing und Customer Relationship Management (CRM). Warum finden viele diese Tools uncool? Weil wir wohl alle schon genügend schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Zusendungen auf Spam-Niveau oder mit CRM-Programmen, die in krassem Gegensatz zum Service vor Ort stehen. An die vielen gelungenen Beispiele, die uns fast unmerklich zu einem Kauf bewegt haben, erinnern wir uns hingegen kaum. Was zeigt, wie effizient sauber ausgesteuerte E-Mail Kampagnen arbeiten. Nach Einschätzung von Experten gehen bis zu 25 Prozent aller Handelsumsätze im Internet auf eine E-Mail zurück. Angesichts der attraktiven Kosten-Nutzen-Rechnung wird schnell klar, warum die Budgets für E-Mail-Marketing über Jahre kräftig gewachsen sind – zu Lasten anderer Werbeformen. Mehr lesen

Five people to watch in Targeting

Es gibt kaum eine Sparte im deutschen Online-Marketing, in der nicht internationale Player den Ton angeben oder zumindest eine wichtige Rolle spielen würden. Im Bereich Targeting ist das erstaunlicher Weise anders. Den Markt teilen sich hierzulande United Internet Media mit TGP, nugg.ad und wunderloop (die sich wohl nur vorrübergehend in der Insolvenz befinden) weitgehend untereinander auf. Einzig das französische Unternehmen Criteo spielt als internationaler Anbieter eine größere Rolle. Aber worauf ist die Dominanz einiger weniger einheimischer Anbieter zurückzuführen? Die Antwort liegt in der mangelnden Skalierbarkeit des Targeting-Geschäfts. Von essentieller Bedeutung ist es, stets individuelle Daten über die Vorlieben und Interessen der einzelnen User zur Verfügung zu haben, damit diese zielgenau angesprochen werden können. Dies ist ineffizient und schwer auf Masse zu bringen. Mehr lesen

Lass uns doch mal ehrlich sein.

Wir Onliner sind schon cool. Und hart arbeiten können wir auch. Außerdem verfolgen wir jeden neuen Trend, sind Early Adopter, Meinungsbildner, Mavens und generell im Bilde. Dass wir voll vernetzt sind versteht sich von selbst; unsere Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter Accounts sind überdurchschnittlich gut gepflegt, sie werden ja auch von vielen besucht.

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Five people to watch in Startups

Können Sie sich noch an TLC, Westlife oder die Preluders erinnern? Boy- und Girlgroups, die heute niemand mehr kennt. Manche Experten sagen, der Trend zu gecasteten, kurzlebigen Bands ohne Soul und Esprit habe maßgeblich zum Niedergang der Musikindustrie beigetragen. In der deutschen Internet-Szene können wir auch gerade einen Trend beobachten: Allenortens stellen sich solvente Investoren als Inkubator auf. Sie halten Ausschau nach jungen, leicht selbstausbeuterisch veranlagten Management-Talenten, die für sie hoch motiviert bestehende Business-Konzepte umsetzen. Mehr lesen

Ein Plädoyer für „30 Minuten“ Termine

Als ich vor einigen Jahren in New York Termine mit potenziellen Partnern vereinbarte, war ich entsetzt, dass einige nur 15 Minuten dauerten und tat es als eine New Yorker Unsitte ab. In Deutschland ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass ein gewährter Termin eine Stunde dauert. Dabei ist mir häufig bereits nach wenigen Minuten klar, dass der Termin keine Aussicht auf Erfolg hat, dass ich das Produkt nicht kaufen, die Dienstleistungen nicht in Anspruch oder die Bewerbung nicht weiterverfolgen werde. Der Anstand verbietet es mir jedoch, dies sofort offen und klar zu kommunizieren. Stattdessen werde ich Bedenken äußern und dem Gegenüber die Möglichkeit geben, sein Angebot nachzubessern oder mich anders zu überzeugen. Das tue ich, auch wenn ich schon weiß, dass es keine Chance auf Erfolg gibt. Fairerweise muss man sagen, dass ich in vielleicht 5% aller Fälle doch noch einmal meine Meinung ändere. Aber in 95% aller Fälle sind die verbleibenden 45 Minuten reine Zeitverschwendung für mich und für meinen Gesprächspartner. Mehr lesen