ersonalberaterin Maren Freyberg_Geschaeftsfuehrerin CribbWer bist du?
Maren Freyberg, bei uns im Team mit 45 die zweitälteste nach unserer Buchhalterin – aber Dwight kommt ganz dicht danach. 🙂 Ich bin in Flensburg geboren und aufgewachsen, also an der Küste und mit Handball. Nach dem Abi bin ich direkt nach Barcelona gegangen und wollte ab da noch viele andere Städte und Länder kennen lernen. So bin ich insgesamt sechs Jahre im Ausland gewesen (Thessaloniki, London, Nordafrika etc.) und habe in Deutschland in Hamburg, München und Düsseldorf gelebt. Um flexibel zu sein, habe ich nach einer Ausbildung (drei Sprachen gepaart mit Wirtschaft) BWL an der Fernuni Hagen studiert und abgeschlossen. Dann habe ich das Zigeunerleben beendet und bin nach Hamburg gekommen, wo ich jetzt seit 15 Jahren sehr gern mit meinem Mann und meinem Sohn lebe.

Wie bist du zur Personalberatung gekommen?
Das hat sich verdichtet, als ich 1997 beschlossen habe, aus dem Ausland zurück nach Deutschland zu kommen. Ich hatte Gespräche mit Personalberatern über unterschiedliche Positionen und plötzlich haben mich gleich mehrere gefragt, ob ich nicht zu ihnen kommen möchte. Da hab ich es mir genauer angesehen und fand es sehr spannend. Viele von meinen vorigen Aufgaben und Erfahrungen haben da gut reingespielt und mir eine gute Basis gegeben, auch das Arbeiten mit sehr unterschiedlichen Kulturkreisen und das Ausprobieren von mir selbst in diesen Kulturen. Das Interesse für HR und den Einsatz von Menschen für bestimmte Aufgaben war immer schon ein Teil meiner Aufgaben, den ich sehr gern gemacht habe. Bei A. T. Kearney Executive Search habe ich dann den Executive Search von Grund auf gelernt und erstmal Suchmandate für alle Branchen betreut, bevor ich 2000 zu Cribb kam und mich auf die digitale Welt fokussiert habe, weil sie immer spannend bleibt.

Warum tust du das, was du machst?
Weil es so viele Aspekte hat, die zu mir passen und die ich gern tue. Ich berate sehr gern Kunden und begleite sie wenn möglich über viele Jahre. Und ich finde es immer wieder spannend, zu suchen und zu analysieren, wer nun wirklich am besten zusammenpasst. Außerdem haben wir ein tolles Team und sind komplett selbstbestimmt in dem, was wir tun. Dwight und ich sind glücklicherweise so komplementär, dass wir 2001 in einer sehr schwierigen Zeit beschlossen haben, dass jeder sich auf seine Stärken konzentrieren kann und dann alles abgedeckt ist.

Was zeichnet Cribb aus?
Außer unserem Fokus auf alles Digitale meinst du? Wir haben sehr unterschiedliche Leute bei uns, die authentisch sind und nicht so „gestreamlined“. Wir tauschen uns intern stark aus und arbeiten sehr pragmatisch. Wir haben den Anspruch, immer den/die Beste/n für jede Position zu finden, nicht die einfachste Lösung. Gerade zur Zeit finde ich es sehr spannend, die alte und die neue Welt zusammenzuführen, also Unternehmen klassischer Branchen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Wir kennen ja auch beide Welten.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?
Meinen Sohn vom Kindergarten abholen und mir anhören, was wirklich wichtig ist im Leben. 😉 Ich brauche dringend Sport und ich freue mich auf jede Reise. Das Wochenende ist Familienzeit. Sonst bleibt nicht so wahnsinnig viel Zeit, ehrlich gesagt, aber ich wüsste genug! Ich wünsche mir seit Jahren, dass ich so wie Hermine in Harry Potter ganz geheim Zusatzstunden habe, wo alle anderen nur 24 Stunden am Tag haben. Noch klappt es nicht.

Empfiehl doch mal drei Webseiten.

  1. www.turi2.de – gute Infos aus unserer Branche und darüber hinaus, kurz und knackig
  2. www.sport1.de – um die Sportnachrichten schnell zu überblicken – und auch genauer, wenn ich mehr wissen will. Da wünsche ich mir allerdings sehr, dass sie personalisierter ist, da geht noch viel mehr! Da müsste mal jemand ran ans Produkt!
  3. www.wilderness-safaris.com zum Träumen von vergangenen Reisen und zum Aussuchen, wo die nächste Reise hingeht… in ein paar Jahren, wenn mein Sohn größer ist.

Was willst du unbedingt noch machen, was du bisher nicht geschafft hast?
Das südliche Afrika weiter erkunden – Botswana, Sambia etc. – und so oft wie möglich unter wilden Tieren sein. Das war bisher noch zu wenig.

Wobei wirst du schwach?
Ganz klar und ganz einfach: bei Schokolade.

Vier Tage frei – Ideen für einen Kurztrip?
Oh ja, viele. Und wenn ich mich für einen entscheiden muss, von dem ich weiß, dass er gut wird, dann würde ich nach Kopenhagen fahren. Für mich die entspannteste und positivste Großstadt in Europa.

Auf welchen Gegenstand könntest du nicht mehr verzichten?
Auf mein Fahrrad möchte ich nicht verzichten. 🙂

Zu guter Letzt: Sekt oder Selters?

  1. Berge oder Meer?  Natürlich Meer, ich bin ein Küstenkind und werde es immer bleiben. Und da ist Hamburg am nächsten dran und hat mit der Alster schon ein Stück Wasser, das ich jeden Tag auf dem Weg ins Büro genießen darf – am liebsten mit dem Fahrrad.
  2. Berliner Schnauze oder Hamburger Schnack? Berlin ist spannend für einen Besuch, aber es geht in Deutschland nichts über Hamburg, zum Leben eine ganz klare Entscheidung.
  3. Tablet oder Buch? Tablet für alles, was ich zur Info lese oder suche. Für ein richtig schönes Buch nur ein Buch und das wird auch noch lange so bleiben.
  4. Currywurst oder Salat? Beides ab und zu mal, aber da gibt’s so viel anderes, was erstmal davor kommt…

 

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